Kraftzirkel

Eine gut ausgebildete Muskulatur bzw. ein gewisses Maß an Kraft sind Voraussetzung für viele Aktivitäten in Alltag, Beruf und Freizeit! Darüber hinaus ist die Muskelmasse auch metabolisch wirksam. Krafttraining erfolgt über eine regelmäßige Belastung von wechselnden Muskelgruppen. Der gewollte Zuwachs an Muskelmasse erfordert eine Belastung, welche zur Erschöpfung der Muskulatur nach einer gewissen Zahl an Wiederholungen führt. Meist wird ein sogenanntes 12-Wiederholungsmaximum empfohlen, das heißt, dass die trainierte Muskelpartie nach 12 Wiederholungen erschöpft sein soll. Sind 15 Wiederholungen möglich, so war der gewählte Widerstand oder das bewegte Gewicht zu gering. Sind aber nur 8 Wiederholungen möglich, muss beim nächsten Satz ein niedrigeres Gewicht gewählt werden. Und 2 bis 3 Sätze sollten nach diesem Prinzip hintereinander absolviert werden.

 

Fortschritte erkennen

Durch die Anwendung eines Krafttrainings kann auch im Alter ein Kraftanstieg um bis zu 100% erreicht werden. Physikalisch ausgeübter Druck stimuliert das Knochenwachstum. Druck und Zug sind die entscheidenden Größen zur Verhinderung von Knochenabbau und Mineralverlust des Knochens. Ziel eines Krafttrainings beim Menschen sollte es sein, die altersbedingte Abnahme der Leistungsfähigkeit zu verzögern. Dabei ist zu betonen, dass nur das Krafttraining selbst in der Lage ist, altersbedingten Kraft- und Zellmasseverlusten (Sarkopenie) sowie Prozessen wie zum Beispiel der Osteoporose entgegenzuwirken. Andererseits kann nur Ausdauertraining die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern. Beide Trainingsformen sind daher für den älter werdenden Menschen wichtig.